We can’t block them oder die erste Niederlage – trotzdem ein Erfolg

Auf in den hohen Norden – für unser erstes Auswärts-Spiel in diesem Jahr haben wir am vergangenen Wochenende einen Ausflug in das schöne Bremen unternommen. Auch wenn wir die Bremer Stadtmusikanten nicht getroffen haben, einen kleinen Blick auf die Stadt konnten wir am Freitagabend aus dem Bus heraus erhaschen und waren auch beeindruckt von den Altbremer Häusern. Wunderbar beherbergt durch unsere Gastgeberinnen, die Meatgrinders Bremen, ging es am Samstag in aller Frühe los. Besonders beeindruckt hat uns im Sportkomplex dann erstmal unsere Umkleide. In Bremen gelten da anscheindend andere Maßstäbe und so konnten wir fürs Umziehen, gemeinsame Vorbereiten, Boden testen und das warm-up eine kleine Neben-Turnhalle inklusive Ballett-Spiegel nutzen.

Die mit Zuschauer*innen voll-besetzte Spielhalle sorgte für eine gute Atmosphäre, die musikalisch mit stilsicher gewählten Einfahrsongs (Erfurt: Queen – Dont stop me now, Bremen: MC-Hammer – Can’t touch this) bestärkt wurde.

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Nach dem Spielanpfiff und den ersten paar Jams war schnell klar – hier haben wir uns ebenbürtige Gegnerinnen ausgesucht. Die Blockerinnen der Meatgrinders zeigten uns ihre gute und effektive Wall-Arbeit, insbesondere ihr schnelles Recycling und die gefühlt permanente Kontrolle der Packgeschwindigkeit brachten sowohl unsere Blockerinnen als auch unsere Jammerinnen richtig ins Schwitzen. Neben den eingespielten Jammerinnen Elaine Pro Pain und Violetta Wahnwitz hatte unsere GalaktIKA als Jammerin ihre Premiere. Eigentlich ist sie unsere Captain und erprobte Blockerin, als Jammerin hat sie in Bremen einen super Einstand aufs Linoleum gelegt. Auch an der Bench gab es eine Premiere: Grace from Outerspace, pausierte Blockerin unterstützte unseren alltime-Benchcoach Andy Bar als Line-Up Manager und hat ihren Job ebenfalls mit Bravour gemeistert.

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Nach einer sehr fordernden ersten Halbzeit kamen wir dann auf 73 Punkte zu 85 für die Meatgrinders – eine knappe Kiste also. Die zweite Halbzeit konnten die Meatgrinders dann nutzen um ihren kleinen Vorsprung ein wenig auszubauen, unsere Walls und Jammerinnen versuchten hier gut gegenzuhalten, wir probierten verschiedenen Strategien aus und konnten gut aufschließen. Gegen Ende der zweiten Halbzeit machte sich dann die Anstrengung wohl bei allen bemerkbar, die Meatgrinders bestachen durch ihre effektives Derby und bauten bis zum Ende des Spiels ihre Punkte auf 180 aus, wir unterlagen mit 154 Punkten. Die Freude im Team war dennoch groß, gemeinsam hatten wir diesem starken Gegner gut Paroli bieten können und hatten einen guten Bout gespielt. Die wunderbare Trophäe, gebaut von Freshyhand, blieb dann verdient bei den Meatgrinders. Und dann hieß es nach “Stop, Jammertime”, dem Motto des Bouts, frei nach MC Hammer, Stop, Schlemmer-Time. Mit den Bremer Spielerinnen gönnten wir uns die zweitschönste Aktivität nach dem Derby-Spielen – gemeinsam Pizza mampfen.

Einen großen Dank für die gute Organisation des gesamten Tages wollen wir den Meatgrinders aussprechen, es war für uns wirklich ein angenehmer Derby Trip zu euch. Wir freuen uns schon auf den Tag, an dem wir uns mal wieder auf dem Track gegenüberstehen. Und wie immer gilt ein großer Dank allen Skating und Non-Skating Officials, ohne die dieses Spiel gar nicht möglich gewesen wäre.

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